Archiv für den Autor: Donna Vita Corleone

Kooperation JBM Music & Media mit Aachener Schauspielschule

Das bekannte Musikproduzenten-Duo Backes & Göbels von JBM Music & Media kooperiert über die Schauspielschule Aachen, vertreten durch deren Direktor René Blanche, zur Erstellung von Showreels für Schauspieler. Copywrite Aachener Schauspielschule René Blanche

Regie führt niemand geringeres als der berühmte Regisseur Wolfgang Dinslage, der beim 8. Festival des deutschen Films für seinen Sensationsfilm „Für Elise“ mit dem deutschen Filmpreis ausgezeichnet wurde. (Auf dem Bild Wolfgang Dinslage mit Claudia Cardinale).

Spielpartner für die Showreels ist der bekannte copywrite Aachener Schauspielschule Rene´BlancheSchauspieler und Tatort-Serienstar Peter Cloes, der u.a. in Werken wie die Buddenbrooks und Der Name der Rose zu Weltruf gelangte. (Hier mit Rene Blanche, dem Direktor der Schauspielschule Aachen im RTBF Studio „Treffpunkt“.)

Kamera und Cut werden von einem Profi-Team des RTBF durchgeführt.

Die Geschäftsführerin von JBM, die mit dem Produzenten Juergen Backes seit fast 16 Jahren erfolgreich in der Musik- und Medienproduktion tätig ist, will mit dieser Kooperation jungen Schauspielern garantieren, dass diese vom eigenen Bewerbungsvideo an mit internationalen Top-Kräften zusammen arbeiten.

Showreels werden heute von vielen Agenturen bereits angeboten. Dort geht es, laut Göbels, in erster Linie nicht um die Präsentation des Künstlers, sondern leider viel zu oft um den Verkauf von Zusatzleistungen der Agenturen. Diesem möchte man entgegen wirken. Einmal durch die Zusammenarbeit namhafter Fachleute und durch einen Preis, der als Signal gegen die hochgetriebene Preispolitik einiger Agenturen zu sehen ist.

copywrite Aachener Schauspielschule René Blanche

Schauspieler zu werden ist eine Berufung. Und laut der Geschäftsführerin von JBM Music & Media, Martina Göbels, darf es nicht sein, dass begabte Menschen bei der Berufswahl daran scheitern, dass die Finanzierung ihrer Präsentationsvideos für diese oft noch jungen Leuten nicht umsetzbar ist. (Hier Wolfgang Dinslage bei der Arbeit in der Aachener Schauspielschule).

Die Kooperation der Aachener Schauspielschule und JBM Music & Media im Bereich der Showreelproduktion wird nicht der einzige Verknüpfungsbereich bleiben. Sondern ist als erster Schritt zur Förderung von jungen Talenten zu sehen. Mit Wolfgang Dinslage und Peter Cloes haben JBM und die Schauspiele wirkliche Könner ihres Fachs gefunden, die auch die internationale Ausrichtung von JBM und der Aachener Schauspielschule verkörpern.

Wolfgang Dinslage, berühmter Dozent an der AC- Schauspielschule

„Am Start erkennt man schon den Sieger!“

Photo_Privat2 Wolfgang Dinslage, Filmregisseur und Träger des Deutschen
Filmkunstpreises 2012, unterrichtet „Filmschauspiel“ und „Drehbuch“
in Aachen.

In einer Zeit, in der es vor lauter Casting-Shows nur so wimmelt, und fast
jeder den Traum zu haben scheint, berühmt zu werden, trafen wir einen
Mann, der es wirklich geschafft hat. Mit seinem Sat1 Fernsehfilm „Zurück
zum Glück“ zeigte er bereits im Jahr 2010 eindrucksvoll sein Können, um
mit „Für Elise“ 2012 einen Kinofilm der Extraklasse nachzulegen, für den
er prompt mit dem Deutschen Filmkunstpreis ausgezeichnet wird.
Doch, wer sich die Vita des heute 44-jährigen genauer anschaut, der wird
schnell feststellen: hier handelt es sich nicht um eine steile Erfolgsleiter,
die nur eine Richtung kannte.
Lange hatte der gebürtige Dürener, dessen rheinische Lockerheit schon
beim ersten Kennenlernen angenehm sympathisch wirkt, auf den großen
Erfolg warten müssen. Rückschläge und Durststrecken stellten sein
Durchhaltevermögen über einige Jahre hinweg auf die Probe. Und hätte
Wolfgang Dinslage einfach nur berühmt werden wollen, so hätte er
wahrscheinlich gar nicht so lange durchgehalten. Doch so jemand ist er
nicht, von Kindesbeinen an wollte er nämlich nur eines – Filme machen!
„Am Start erkennt man schon den Sieger“, sagt er heute schmunzelnd,
ohne sich selbst dabei stolz als Sieger zu preisen. Ganz im Gegenteil, was
seine eigene Karriere betrifft, so gibt er sich vollkommen bescheiden.
Einzig die Art der Motivation, die einen antreibt, macht seiner Erfahrung
nach den Sieger schon am Start aus.Photo_by_Steffen_Roth
„Ich hatte einfach die Notwendigkeit, mich künstlerisch auszudrücken,
die absolute Notwendigkeit!“, sagt er heute mit leuchtenden Augen und
betont dabei ganz besonders die Silbe >Not<. „Damit meine ich, aus
der Not heraus zu handeln, weil man einfach keinen anderen Lebensweg
gehen kann!“
Dinslage ging diesen Weg und musste schon ganz zu Anfang feststellen,
wie schwierig es ist, in eine Filmhochschule aufgenommen zu werden.
Er lässt sich nicht entmutigen, nimmt Schauspielunterricht – zeitweise
sogar in L.A., als im Jahr 2000 endlich die erlösende Nachricht eintrifft.
Mit fast 32 Jahren wird er Schüler an der heutigen Hamburg Media
School. Endlich läuft’s: Seine Kurzfilme „Quak“ und „Die Katze von
Altona“ gewinnen zahllose Preise, und plötzlich klopft Warner Brothers
bei ihm an, um ihm einen Film anzubieten. „Das war eine deutsch-
türkische Komödie, in der u.a. Witze über den Islam gemacht werden
sollten. So eine Geschichte wollte ich nicht erzählen.“ Dinslage tut das
Undenkbare, er lehnt ab. Doch die Entscheidung, einen Warner Brothers
Film abzulehnen, kommt ihn teuer zu stehen: Der nun studierte Diplom
Regisseur verschwindet für Jahre in der Versenkung und muss sich mit
Minijobs über Wasser halten. In dieser Zeit steht seine Familie zu ihm und
unterstützt ihn. Er steht zu seiner Entscheidung und zu sich selbst: „Wenn
der Künstler in Dir steckt, dann hast Du auch die verdammte Pflicht,

danach zu leben!“ Den Mut und vor allem den Humor hat er nie dabei
verloren.
Heute wissen wir, dass er mit allem Recht behalten sollte. Und es scheint
fast so, als habe ihn diese Zeit reflektierter, charakterlich feiner gemacht
und nicht zuletzt seine Kunst beeinflusst. „Ich mache Filme, die eine
positiv hoffnungsvolle, künstlerische Aussage in sich tragen – auch wenn
das Leben nicht immer ganz so einfach ist.“
Seit kurzem ist Wolfgang Dinslage Dozent an der Aachener
Schauspielschule und unterrichtet in den Fächern „Filmschauspiel“
und „Drehbuch“ junge Nachwuchstalente. Darüber hinaus gibt er
regelmäßig öffentliche Workshops für alle, die sich für Filmschauspiel
interessieren.

Info: www.aachener-schauspielschule.de

René Blanche

Höhner gehen auch ohne Karneval

Großes Konzert mit großer Stimmung am Freitagabend im Heidenheimer Kongress-Zentrum

Schlag acht Uhr, die sechs Männer tänzeln auf die Bühne. Der große Saal ist voll. Auf der Empore richten sich die VIPs bei Kölsch und Salat ein. Das Auftrittslied noch in Hochdeutsch, der zweite Song schon in Höhner-Kölsch und beim zweiten Refrain wird mitgesungen, textsicher.

RAINER WIESE

Heidenheim. Henning Krautmacher moderiert an und hängt sich die Akustikgitarre um und dann „geht et richtich loss“, weil „mir geht et jutjutjut“. Ob man hier kölsch sprechen könne? „Jaaa“ antwortet der Saal.
In der Standardbesetzung sind die sechs Oberkölner angetreten: Neben Krautmacher sind das Hannes Schöner mit der Bassgitarre, Janus Fröhlich am Schlagzeug, Peter Werner mit Keybord und Quetschkommode, Jens Parsons, Gitarre, Jens Streifling ebenfalls mit der Gitarre und anderem Klangwerkzeug. Zweieinhalb Stunden Programm, Pause mitgerechnet, bringen die Sechs ihre großen Hits, weniger bekannte Lieder, gelegentlich ein Instrumental, immer starke Musik direkt ins Herz.
Für Bitzi (Krauß), die heute 50 wird, gibt es den ersten Megahit: „Echte Fründe“. Die Fans aller Altersstufen singen aus voller Kehle, die Höhner kommen an in Heidenheim. Die Gruppe hat im vergangenen Jahr 40. Geburtstag gefeiert und startet mit einem prallen Tourneeprogramm durch zu neuen Qualitäten. Die Säle sind voll, in Berlin wie im Rheinland und auch in Heidenheim, wo die Rheinländer in der Diaspora einen leckeren Abend lang getröstet werden.
Die Musik ist noch besser geworden: reifer, präziser, die Stimmungen perfekt inszeniert in einem schlichten Bühnenbild. Ein bestens ausgesteuerter Sound bringt das Rockige über die Rampe und die sentimentale Schunkelei genauso und manchmal klingen die beiden Grundrichtungen wie ein versöhnter Kontrast, fühlen sich an wie Heimat, kleine Kneipe und großes Herz, die gemütliche rheinische Toleranz schwingt immer mit: „Janz ejal, wat de hast oder bist.“
Das Konzert in Heidenheim ist ganz was Besonders, sagen die Höhner. Sie treffen die deutsche Handball-Nationalmannschaft. Für die Truppe haben sie zur Weltmeisterschaft den Feldgesang geschrieben „Wenn nicht wir, wer dann, wenn nicht jetzt, wann dann . . . “ Ein Selbstplagiat zwar, aber ein mitreißender Song, Ohrwurm, Hymne. Am Ende kommen einige der Handballhelden auf die Bühne und der Saal ist vollends gerockt.
Die Höhner sind Seele und Spaß und gute Laune, Höhner gehen auch ohne Karneval.

© Schwäbische Post 22.03.2013

La fanciulla del West (Das Mädchen aus dem goldenen Westen)

 

VergrößerungMinnie (Deborah Voigt) im Kreise ihrer Jungs.

 

Es hätte so schön werden können: Ich liebe die Lütticher Oper (die seit einigen Jahren nun auch in neuem Glanz erstrahlt), ich liebe Puccinis La Fanciulla del West, und die Besetzung, die man aufgeboten hatte, war ja zumindest auf dem Papier auch eine illustre: Deborah Voigt hat die Titelrolle in Chicago, San Francisco und New York gesungen, mit großem Erfolg dem Vernehmen nach, obwohl sich bei mir das ganz große Glück schon beim Anschauen der diversen Videoclips nicht einstellte. Ähnliches gilt für Carl Tanner, der gleichermaßen eine bemerkenswerte internationale Karriere macht und namentlich als Dick Johnson etwa an der Met engagiert war. Beide Stars ließen sich nun in der besuchten Sonntagsnachmittagsvorstellung als indisponiert ansagen – ein jahreszeitlich bedingter grippaler Infekt hatte die Runde im gesamten Ensemble gemacht. Was macht man da als Rezensent, der ja nur diese eine Vorstellung zu sehen bekommt? Wie sind das Zutiefsingen der Starsopranistin bei den Spitzentönen oder ihr Vermeiden an den heiklen Stellen zu werten, wie die Probleme also, die sich auch bei den diversen Dokumenten mindestens ansatzweise bemerken lassen und die damit vielleicht doch grundsätzlicherer Natur sind? Nach der Leistung dieses Nachmittags jedenfalls scheint mir der Titel „preeminent dramatic soprano“, mit dem man auf der Homepage von Frau Voigt begrüßt wird, nicht gerechtfertigt, ich habe in der Puccini-Rolle auch nicht „the greatest living interpreter of the dramatic heroines of Wagner and Richard Strauss“ gehört (so urteilte Musical America), sondern eine besonders im Forte nicht besonders große (und das in einem doch recht kleinen Haus wie dem Théâtre Royal, wie funktioniert das etwa im Ring-Zyklus an der Met im April?), nicht besonders farbige Stimme, die keinen unbeträchtlichen Wobble aufweist, die nicht frei von unschönen Schärfen ist und die insgesamt ein wenig verbraucht wirkt und die im zarten Piano der intimeren Momente wie etwa der Bibelszene noch am angenehmsten klingt. Auch darstellerisch kam die Amerikanerin über sehr Pauschales nicht hinaus, und auch auf die Gefahr hin, als uncharmant gescholten zu werden, muss ich hinzufügen, dass diese Minnie sich mit dem ersten Kuss wirklich keine Sekunde mehr Zeit hätte lassen dürfen.

Vergrößerung

Minnie (Deborah Voigt) hat sich Hals über Kopf in Herrn Johnson aus Sacramento (Carl Tanner) verliebt.

 

Carl Tanner brauchte eine Menge Kraft für seine Spitzentöne, und leider ist er auch weit davon entfernt, ein spielfreudiger, überzeugender Darsteller zu sein – viel mehr lässt sich angesichts der dargestellten Umstände leider nicht sagen. Die im Netz verfügbaren Mitschnitte lassen einen robusten, dunkelgetönten, aber nicht besonders differenziert eingesetzten Tenor erkennen, den man in der besprochenen Vorstellung nur in sehr reduzierter Qualität zu hören bekam. Schwer zu beurteilen ist auch, inwieweit Gianluigi Gelmetti auf die beiden beeinträchtigten Protagonisten Rücksicht nahm: So duftig und fein austariert, so atmosphärisch und dicht das Spiel des hervorragend vorbereiteten und erstklassig, aber eben auch sehr kontrolliert und mitunter auch etwas gedämpft musizierenden Orchesters auch war, an der einen oder anderen Stelle hätte man sich doch etwas mehr „Peng“ gewünscht, und so kam in dieser Vorstellung auch im Graben nicht die ganze große Fanciulla-Stimmung auf.

VergrößerungSheriff Jack Rance (Carlos Almaguer) ist sicher, dass Minnie (Deborah Voigt) den angeschossenen Ramerrez (Carl Tanner, oben auf dem Bett) versteckt.

 

Kraftstrotzend, aber nicht polternd präsentierte sich Carlos Almaguer mit gesundem, klangvollem Bariton als Jack Rance, der vokal aber auch einige sehr sensible Momente beizusteuern wusste. Vielleicht hätte er wie das Paar auch noch mehr Unterstützung von Regisseur Lorenzo Mariani gebraucht, der sich zwar durchaus klug und überzeugend zum Werk geäußert und die Geschichte von Individuen, die ihre Heimat verlassen, um anderswo ein besseres Leben zu beginnen, als sehr modern bezeichnet hat, aber eben doch über eine sehr zahme, traditionelle, die Klischees bedienende und etwas altmodisch anmutende Inszenierung nicht hinauskam. Zu Beginn sieht man einige Minenarbeiter in luftigen Höhen aufgehängt an einer Felsenwand (Bühnenbild: Maurizio Balò), die Polka entsteht sozusagen vor den Augen der Zuschauer und wird von den Kneipengästen selber zum „Real home for the boys“ aufgehübscht, die sich in traditionellen Kostümen von Gabriel Berry immer wieder in schönen Tableaus aufstellen, um wie die Protagonisten in akustisch günstigen Positionen mit direktem Blick ins Publikum und auf den musikalischen Leiter agieren und singen zu können. Und wenn sich am Ende des ersten Aktes die Felswand teilt und die seufzende Minnie in gelbes Licht getaucht wirkt, dann wird das der eine oder andere nicht zu Unrecht als reichlich kitschig empfinden. Nicht sehr gelungen fand ich auch, dass Minnies Behausung sehr offen in der Bühnenmitte platziert war und alle Personen gleichermaßen zwischen den Schrankkoffern auftauchten, und auch das echte Pferd, auf dem die Protagonistin im dritten Akt sitzt, empfand ich als überflüssig. Kein schlechter Einfall war es indes, dass Jack Rance im Schlussbild nach dem in der Bühnenmitte für Dick Johnson installierten Strick respektive der Schlinge greift, von solchen Ideen hätte man sich mehr gewünscht.

Vergrößerung

Minnie (Deborah Voigt) pokert mit Rance (Carlos Almaguer) um das Leben ihres Geliebten.

 

In den kleineren Rollen taten sich vor allem Roger Joakim als berührender Sonora und Luciano Montanaro als präsenter Ashby hervor, und auch die seit so vielen Jahren in allen möglichen Rollen in Liège präsente Alexise Yerna machte alles aus der kurzen Partie der Wowkle, während ich angenehmer klingende Tenöre als den von Willem van der Heyden als Nick gehört habe. Ein großes Kompliment verdienen dagegen nicht nur die vielen Solisten des von Marcel Seminara betreuten Chores, sondern das gesamte Kollektiv.



FAZIT

Eine alles in allem ordentliche Fanciulla gab es da in Liège zu sehen und zu hören, aber eben keine herausragende. Immerhin, das Publikum hatte die Chance, diese verkannte Puccini-Oper nach über dreißig Jahren wieder einmal zu erleben. Und vielleicht waren die Stars ja in den anderen Vorstellungen auch wirklich deutlich besser als an diesem Nachmittag.

Quelle:  Fotos von der Opéra Royal de Wallonie

Vilém Veverka, 12 Fantasien; Sechs Metamorphosen


Telemann: Zwölf Fantasien
Britten: Sechs Metamorphosen nach Ovid

Veverkakann man zum Super-Star werden, wenn man ein so sperriges Instrument spielt wie eine Oboe? Man kann ja einfach mal so tun, als ginge es. So wie Vilém Veverka, der 35-Jährige Oboist aus Prag, mit seiner jüngsten CD. Als Solist hat der einstige Berliner Meisterstudent mit namhaften Orchestern der Welt gespielt, und Preise hat der Musiker mit seinem Instrument schon etliche eingeheimst. Wenn Veverka – was übersetzt übrigens „Eichhörnchen“ heißt – die Tasten und Klappen drückt, dann versprüht er durchaus eine Aura, als sei er ein Super-Star. Und wenn er nun noch eine CD mit ausschließlich Solo-Stücken präsentiert, dann sieht es fast so aus, als sei er einer.

Ohne falsche Bescheidenheit stellt er seiner CD einen Ausspruch von Reinhold Messner voran, den der nach seiner ersten Alleinbesteigung des Mount Everests ohne zusätzlichen Sauerstoff getätigt hat: „Ich bin nur mehr eine einzige Lunge“. Und die braucht man ja auch für eine Oboe mehr als für alle anderen Blasinstrumente. Es ist eher ein Pressen als ein Pusten, und es hält sich sogar das Gerücht, Oboe zu spielen mache durch den „Druck im Kopf“ dumm. Wissenschaftliche Belege allerdings gibt es dazu keine, dafür aber ist sicher, dass sich mit der Oboe bei einem einzigen Atemzug die längsten Soli spielen lassen, wenn man denn die besondere Atemtechnik, bei der vor dem Einatmen ein Ausatmen erfolgen muss, beherrscht. Die beherrscht Vilém Veverka, und was er in den siebzig Minuten ganz allein mit seiner Oboe hervorbringt, ist tatsächlich beeindruckend. Doch sei er ohnedies, so der Musiker und passionierte Bergsteiger im Booklet, ein einsamer Wolf, dem die Einsamkeit des Solospiels in der Natur läge.

Telemann und Britten – die Auswahl des Programms für die Aufnahmen fiel vermutlich ziemlich leicht. Denn allzu viele Werke für Oboe als Soloinstrument gibt es nicht. Die Zwölf Phantasien von Georg Philipp Telemann, die eigentlich für Querflöte komponiert sind, wurden von Oboisten schon öfter genutzt. Die Kleinode der Solomusik aus dem Barock gewinnen noch an Farbe und Tiefe, wenn sie mit der Oboe gespielt werden, jedenfalls dann, wenn es so virtuos geschieht, wie auf dieser Aufnahme. Fast schon zwangläufig fiel die Wahl dann auf die Sechs Metamorphosen von Benjamin Britten, um die CD zu komplettieren. Die kurzen Stücke wurden ausdrücklich für Oboe komponiert und sie handeln von sechs Personen aus dem Werk des römischen Dichters Ovid. Niemand geringeres als die Götter und Göttinnen Pan, Phaeton, Niobe, Bacchus, Narcissus und Arethusa werden musikalisch dargestellt, und Vilém Veverka, der das Werk oft bei Konzerten spielt, sieht sich als ihren Darsteller. Beide Werke hintereinander bilden trotz der Zeit- und Epochenspanne, die zwischen ihrer Entstehung liegt, eine musikalische Einheit, beide Komponisten galten schon zu Lebzeiten eher als Schöpfer gefällig anzuhörender, aber trotzdem tiefer Werke.

Zudem ist die Spielweise im höchsten Maße beeindruckend, ihre Präzision von Ton und Einsatz sind meisterhaft. Aber auch die Aufnahme ist sehr gelungen, schön der zarte Nachhall, der dem Aufnahmeort geschuldet ist, der Franz-von-Assisi-Kirche im St. Agnes Kloster in Prag also. Die kleine gotische Kirchenhalle wird mehr und mehr zum Studio von Genremusik, von mittelalterlicher Gregoreanik, über Renaissance bis zum Barock. Schön ist natürlich auch, dass die digitale Technik noch einige Verschönereien ermöglicht: So ist das tiefe Luftholen, das oftmals eher an ein Luftschnappen eines Tauchers erinnert und auf den Konzerten bei Veverka mit beeindruckender Mimik einhergeht, auf der CD nicht zu vernehmen. Digitale Unterdrückungsalgorithmen und sicher auch einige gekonnte Schnitte des Aufnahmedirektors Jiøí Gemrot und des Toningenieurs Aleš Dvoøák sei Dank.

So ist es eine großartige Platte geworden, die in Stimmung und Hörbarkeit tatsächlich ihres gleichen erst einmal finden muss. Ein monotonales Instrument im Solo und trotzdem voller Farbe und Lyrik – und das Hören macht den Kopf frei. Ist also dieser Vilém Veverka mit seiner Oboe doch ein Super-Star? Seine CD zumindest hätte auch dann, wenn sie ihren Protagonisten etwas weniger aufdringlich als mit den gefühlten hundertfünfzig (in Zahlen: 6) Ganzseitenfotos auf und in der CD-Hülle präsentieren würde, nichts von ihrer Qualität eingebüßt.

Krefeld inszeniert Wagner neu!

Während nahezu landesweit alle Opernbühnen auf die eine oder andere Art und Weise ihren Beitrag zum diesjährigen Wagner- und Verdi-Jubiläum leisten und allein im Aalto-Theater in Essen und in Köln nahezu zeitgleich zwei Produktionen des ParsifalPremiere feiern, gelingt dem Theaterverbund Krefeld und Mönchengladbach ein ganz besonderer Beitrag zum Jubiläumsjahr. Als bundesweit einziges Stadttheater gibt es in Krefeld nämlich eine Neuinszenierung von Wagners Frühwerk Rienzi zu erleben, einer großen tragischen Oper, die noch ganz im Geiste von Vincenzo Bellini mit seinen überbordenden Melodienreichtum steht und die Wagner selbst trotz des riesigen Erfolges, den die Uraufführung 1842 in Dresden verbuchen konnte, später wie seineFeen und das Liebesverbot als nicht festspielwürdig erachtete. So werden auch anlässlich des großen Jubiläums in diesem Jahr diese drei Frühwerke in Bayreuth nur außerhalb des Festspielhauses in der Oberfrankenhalle als Gastspiele aus Leipzig aufgeführt.

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Das Volk (Chor und Extrachor) feiert den neuen Volkstribun.

Wie bei den Meistersingern greift Wagner auch im Rienzi anders als in seinen anderen Opern auf eine historisch verbürgte Figur zurück, auch wenn die Opernhandlung ähnlich wie die Romanvorlage von Edward Earle Bulwer-Lytton aus dem Jahr 1835 sicherlich nicht mehr allzu viel mit dem wirklichen Cola di Rienzi zu tun haben dürfte. Sowohl Bulwer-Lytton als auch Wagner stilisieren ihn zu einem Freiheitshelden, der im 14. Jahrhundert zunächst einen kometenhaften Aufstieg zum Volkstribun erlebt, weil das römische Volk von ihm Frieden und Freiheit vor dem Terror des Adels erhofft. Als die Nobili ein Attentat auf Rienzi verüben, das misslingt, vergibt er ihnen und bewegt sogar das Volk, einer Begnadigung zuzustimmen. Doch die Aristokraten lassen nicht locker und ziehen mit einem Heer gegen Rom. Das Vertrauen in Rienzi beginnt in der Bevölkerung zu wanken, zumal Gerüchte kursieren, Rienzi paktiere heimlich mit den Adeligen, da er unter anderem plant, seine Schwester Irene mit Adriano, dem Sohn des Aristokraten Colonna, zu verheiraten. Nach dem Bannfluch der Kirche kann Rienzi das Volk nicht mehr überzeugen und stirbt gemeinsam mit Irene in den Trümmern des Kapitols, das das Volk, vom Kardinal aufgehetzt, wütend in Brand setzt.

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Rienzi (Carsten Süss, Mitte) vergibt seinem Feind Steffano Colonna (Hayk Dèinyan, Mitte links, umgeben vom Chor und Extrachor).

Das Regie-Team um Matthias Oldag versucht, in seiner Inszenierung aktuellen Bezügen der Oper nachzuspüren, mit der Begründung, dass Wagner in seiner Oper auch nicht die politische Ideologie des 14. Jahrhunderts reflektieren wollte, sondern ganz bewusst eine Parallele zu den Konflikten seiner eigenen Zeit gesucht habe. So sieht man im ersten Akt zahlreiche Zeitungsartikel auf der hinteren Bühnenwand, die von politischen Konflikten aus den letzten Jahren berichten. Auch der Bühnenboden wirkt wie eine beschriebene Zeitung mit weißen Lettern auf schwarzem Papier. Durch die Bühne zieht sich ein langer Riss, der wahrscheinlich für den Riss in der Gesellschaft steht. Diese Rinne leuchtet teilweise blutrot auf, um zu demonstrieren, wie viele Opfer die inneren Konflikte bereits gefordert haben und noch fordern werden. Der Name „Rienzi“ taucht in riesigen roten Buchstaben auf der Bühne auf. Zunächst symbolisieren diese Buchstaben den grandiosen Aufstieg des Volkstribuns. Am Ende liegen die Buchstaben auf dem Boden und Rienzi versucht vergeblich, seinen Namen erneut aufzustellen. Interessant ist auch der Ansatz, Rienzi im letzten Akt mit Buchstaben statt Steinen bewerfen zu lassen. Das gesprochene Wort, mit dem Rienzi eigentlich die Gewalt verhindern wollte, richtet sich also schlussendlich gewaltsam gegen den eigentlichen Helden der Oper.

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Adriano (Eva Maria Günschmann, Mitte) zwischen den Verschwörern  Colonna (Hayk Dèinyan, links) und Orsini (Andrew Nolen, rechts)

Neben dem relativ modernen Mobiliar, das einen Bezug zu aktuellen politischen Großveranstaltungen herstellt, arbeitet Bühnenbildner Thomas Gruber auch mit zahlreichen Video-Projektionen. So sieht man vor der Bühne Bilder der Wahl-Parties von Barack Obama, während hinter diesen Bildern Rienzi sein großes Staatsbankett zum Regierungsantritt feiert. Teilweise wird auch mit einer Kamera auf der Bühne Rienzis Auftritt selbst auf die durchscheinende Leinwand projiziert. Wenn die Nobili im dritten Akt gegen Rom ziehen, sieht man in der Videoprojektion marschierende Soldaten mit Panzern gegen eine Stadt vorrücken. Zwar ist eine Vielzahl dieser Bilder überflüssig, da sie in einer gewissen Reizüberflutung vom eigentlichen Handlungsverlauf ablenkt und keine neuen Einblicke in die Geschichte liefert, stört allerdings auch nicht weiter, da die Handlung dadurch nicht verdreht wird.

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Adriano (Eva Maria Günschmann) sieht Rienzi (Carsten Süss) und Irene (Anne Preuß) im brennenden Kapitol untergehen.

Anders ist hierbei allerdings das Schlussbild zu deuten. Während Oldag ein beeindruckendes Tableau im letzten Akt gelingt, wenn der Chor durch den Zuschauersaal auftritt, um Rienzi zu stürzen, und die beiden Bürger Baroncelli und Cecco del Vecchio das Volk von den Rängen aus noch anfeuern, bleibt es schon fraglich, wieso der Chor zwar Feuerzeuge anzündet, mit denen symbolisiert werden soll, dass das Kapitol in Brand gesetzt wird, es aber letztendlich Rienzi selbst ist, der, nachdem er mit Benzin übergossen worden ist und ein Feuerzeug in die Hand gedrückt bekommen hat, den Brand auslöst und mit Irene unter einem gewaltigen roten Vorhang, der aus dem Schnürboden herabfällt, versinkt. Dass er das Volk verflucht, weil es sich gegen ihn richtet, und damit den Untergang Roms heraufbeschwört, ist die eine Sache. Ob man in der Lesart aber bis zu einer Art Selbstopferung gehen kann, ist diskutabel. Unklar bleibt auch, weshalb am Ende die beiden Adligen Colonna und Orsini wieder auftauchen, da beide im dritten Akt Opfer der kämpferischen Auseinandersetzungen geworden sind und Adriano sie tot zu Rienzis Füßen liegen sah. Sollen sie als mahnende Geister Rienzi in den Tod begleiten oder deuten sie nur an, dass die Nobili jetzt erneut die Macht übernehmen werden?

Musikalisch tobt sich Generalmusikdirektor Mihkel Kütson mit den Niederrheinischen Sinfonikern in den großen romantischen Melodienbögen regelrecht aus und scheint, sichtlich Spaß bei der Sache zu haben. Oldag räumt der Musik in seiner Inszenierung viel Platz ein und verzichtet beispielsweise auf eine Bebilderung der großartigen Ouvertüre. Da kann das Publikum einfach in den großartigen Klängen schwelgen, die vor allem mit dem Motiv des großen Gebets aus dem fünften Akt berühren. Allerdings ist Kütsons Dirigat nicht gerade sängerfreundlich, so dass das Ensemble einige Probleme hat, sich gegen das voluminös aufspielende Orchester durchzusetzen. Hayk Dèinyan und Andrew Nolen bleiben daher als verfeindete Adelige Colonna und Orsini etwas blass und erreichen nicht die Leistung, die man sonst von ihnen gewohnt ist. Auch Anne Preuß muss als Irene heftig gegen das Orchester anschreien, wodurch vor allem die Textverständlichkeit leidet und ihr Sopran häufig sehr schrill klingt. Jon Ketilsson glänzt als Rienzi im großen Gebet des fünften Aktes. Ansonsten leidet aber auch seine gesangliche Präsentation trotz einer guten Technik ein wenig unter der alles übertönenden Musik, so dass er in den Höhen recht angestrengt klingt. Matthias Wippich, Walter Planté und Thomas Peter präsentieren eine solide Leistung als Kardinal Orvieto, Baroncelli und Cecco del Vecchio. Der von Maria Benyumova gut einstudierte Chor hat aufgrund der enormen Masse keine Probleme, sich gegen das Orchester durchzusetzen. Gleiches gilt für Eva Maria Günschmann, die als Adriano mit großem, warmem Mezzo zum Star des Abends avanciert und für ihre großartige Interpretation der Szene und Arie „Gerechter Gott, so ist’s entschieden schon“ im dritten Akt, in der sie beklagt, dass ihr Vater gestorben ist, großen Szenenapplaus erhält.

Am Ende gibt es lang anhaltenden und verdienten Applaus für ein Ensemble, das sich trotz kleinerer Abstriche mit den hohen musikalischen Anforderungen der Partitur messen kann, und einer Inszenierung, die das Stück nicht gegen den Strich bürstet und trotz einiger Aktualisierungen dennoch nah am Libretto bleibt.

FAZIT

Ein würdiger Beitrag zum Wagner-Jahr, der eine willkommene Abwechslung zu den zahlreichen Parsifal-Produktionen bieten dürfte

Von Thomas Molke / Fotos von Matthias Stutte

Hans-Josef Bülles erhält Verdienstorden der BRD

Hans-Josef_BüllesDer Präsident der Hölze Päed,  Hans-Josef Bülles, wird heute mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland in Aachen ausgezeichnet. Dieses wird Personen verliehen, die sich im Besonderen im politischem, wirtschaftlichem, kulturellem, geistigem oder ehrenamtlichem Gebiet verdient gemacht haben.. Doch Ha-Jo, so wie er von seinen Freunden genannt wird, ist nicht nur ein Vollblutkarnevalist, der sich die Jugendförderung einfach so auf die Fahne geschrieben hat, sondern alltäglich umsetzt. Seine Aktivitäten sind übergreifend zu finden. Kommunalpolitik, Fahnenschwenker, deutsch-italienische Freundschaft – hier ist er zudem noch Gründungsmitglied -, dazu Karneval und Schützenfreunde. 1992 nahm er als Fahnenschwenker an den Olympischen Spielen in Barcelona teil und war 1994 als Botschafter der Deutschen Sportjugend in Japan. 2002 war er mit seiner Frau, Angela Bülles, Narrenherrscher in Würselen. Als Präsident der KG Hölze Päed und Senator der KG Au Ülle ist er zudem im Verband der Karnevalsvereine Aachener Grenzlandkreise und im Bund Deutscher Karneval aktiv. Angefangen hat er seine ehrenamtliche Tätigkeit bereits als Jugendlicher in der Jugendarbeit von St. Sebastian, in der damaligen Disco, dem Leitungsteam und als Jugendchorleiter. Seit 1976 ist Hans-Josef Bülles CDU Mitglied. Hier hat er durch seine vielfältigen Aus- und Weiterbildungen als Mechaniker, Industriemeister, staatlich geprüfte Erzieher und Diplom-Sportmanager ein großes Wissensspektrum, dass er für die Würselener Bevölkerung im Kulturausschuss, Finanzausschuss und Rat der Stadt Würselen als Stadtverordneter einbringt. In seiner Position als stellv. Geschäftsführer des bekannten und beliebten Brückenkopf-Parks in Jülich ist er vielen Menschen in der Region als Ansprechpartner für Veranstaltungen bekannt. Man kann nur hoffen, dass sich dem Vorbild Hans-Josef Bülles viele Menschen in der Region anschließen und er mit seinen Erfahrungen und seinem Können noch viele Jahre den Bürger der Städteregion aktiv und mit Rat und Tat zur Seite steht.

Erklärung der F.E.N Europa Verband Stadt & Kreis Aachen e.V.

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Die FEN Föderation Europäischer Narren  1970 e.V. gibt hiermit bekannt das die F.E.N. Europa Verband Stadt & Kreis Aachen e.V.  entgegen aller anderen Äußerungen von externen Dritten weiterhin Vollmitglied im Dachverband der F.E.N. Europa mit allen Rechten und Pflichten ist. Die F.E.N Europa Verband Stadt & Kreis Aachen e.V. wird weiterhin eng mit dem Dachverband F.E.N. Europa zusammen arbeiten und ihre Mitgliedsverein nach bester Maßgabe im Dachverband vertreten. Die F.E.N Europa Verband Stadt & Kreis Aachen e.V. wird gemeinsam mit der F.E.N. Föderation Europäischer Narren 1970e.V. in enger Kooperation daran arbeiten, dass den Mitgliedsvereinen in Stadt und Kreisgebiet Aachen ein starker Partner in der Brauchtumspflege geboten werden kann.

DER VORSTAND

 

Nachtrag zu Regenbogen Venezia: Rudolf Henke freut sich über Verleihung an Bundesministerin.

Rudolf Henke freut sich über „Goldene Venezia“ an Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen

21. Januar 2013 – 15:08

Zum vierten Mal in Folge konnte der Karnevalsverein „Regenbogen Venezia 2009“ jüngst seine Kostümsitzung im Mercure-Hotel am Europaplatz feiern. Ein besonderer Höhepunkt der Sitzung ist die Verleihung der „Goldenen Venezia“ an Personen, die sich um die Tradition des Karnevals und vor allem die Existenz und Anerkennung kleiner Vereine verdient gemacht haben. In diesem Jahr wurden der Inhaber der Aachener Ordenswerkstatt, Harry Ebert und unsere Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Dr. Ursula von der Leyen, mit der „Venezia“ ausgezeichnet.

In Berlin haben der Aachener Bundestagsabgeordnete Rudolf Henke den Preis, zusammen mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Dr. Ralf Brauksiepe, der den Preis in Aachen entgegengenommen hat, an Ministerin von der Leyen weitergegeben. „Dass Frau Dr. von der Leyen als Bundesministerin eine sehr gute und engagierte Arbeit leistet, kommt auch bei den Aachenerinnen und Aachenern an- das zeigt dieser Preis. Ganz besonders ist die Anerkennung der Einführung des Bildungs-und Teilhabepakets, welches auch Kindern von Geringverdienern die Chance gibt, im Karneval aktiv zu sein, eine Auszeichnung für die Arbeit der christdemokratisch geführten Regierung in den letzten Jahren. Darüber freue ich mich sehr“, so Rudolf Henke.

Der im Jahr 2009 gegründete Karnevalsverein legt seit seiner Entstehung viel Wert auf soziales Engagement. Ursprünglich als Verein zur Unterstützung der Rechte von Schwulen und Lesben gegründet, setzt er sich mittlerweile für alle Menschen ein, die gesellschaftliche Ablehnung oder Ausgrenzung erfahren haben. Das Gründungsmotto „Vür sönd wie vür sönd“, ist somit nicht nur ein Motto, sondern spiegelt sich in den Mitgliedern und der täglichen Arbeit des Vereins, auch außerhalb der Karnevalssession, wieder.

Quelltext zitiert von: http://www.rudolf-henke.de/rudolf-henke-freut-sich-%C3%BCber-%E2%80%9Egoldene-venezia%E2%80%9C-bundesministerin-dr-ursula-von-der-leyen

In Liebe verziehen: ein Mutmachbuch

Quelle: Amazon/FacebookIn ihrem Buch „In Liebe verzeihen“ erfahren wir Trauriges, Bewegendes und auch Lehrreiches aus dem Leben von Ulrike Jansen.
Angefangen bei ihrer schweren und lieblosen Kindheit in einem von Nonnen geleiteten Kinderheim, begleitet der Leser die Autorin auch während ihrer Ausbildung zur Krankenschwester. Keine dieser Stationen war für Ulrike Jansen einfach zu meistern. Geprägt durch ihre schlimmen Kindheitserlebnisse, entwickelte sie sich zu einem ängstlichen und unsicheren Menschen, für den so normale Dinge wir Schule, Ausbildung und Führerschein zu scheinbar unüberwindbaren Hürden wurden.
Doch Ulrike ist nicht zerbrochen. Sie ist gewachsen und hat sich selbst ohne fremde Hilfe wieder ans Tageslicht geholt.
Diese hart erkämpfte Stärke setzte die Autorin ein, um anderen Menschen zu helfen und sie sogar während des Sterbens zu begleiten. Das umstrittene Thema Sterbebegleitung ist ein herausragender und wichtiger Teil in diesem Buch. Die Leser lernen, dass jeder Mensch helfen und über sich hinaus wachsen kann, wenn man es nur zulässt.
Ich war schwer bewegt durch die liebevolle Art und Weise mit der die Autorin auf Menschen zu geht und ihnen ihre Hilfe anbietet. Ich gebe zu, bei mir flossen ab und zu die Tränen – manchmal vor Mitleid – manchmal vor Rührung. Aber die wertvollsten Tränen waren die Tränen der Erkenntnis. Wenn man merkt, was bei einem selber schief läuft und erkennt, wie einfach es ist, es in die Hand zu nehmen und zu verbessern, fließen sie – ob man will oder nicht.

Der Begriff Liebe wird hier völlig neu definiert. Das Buch regt zum Nachdenken und auch zum Handeln an.
Die Redewendung: „Was Dich nicht tötet, macht Dich stark.“ hat nun einen Namen: Ulrike Jansen.
Danke für dieses wunderschöne Buch

Quelle Amazon: http://www.amazon.de/Ulrike-Jansen/e/B009ZTNMZM/ref=ntt_athr_dp_pel_1

Quelle: Facebook: https://www.facebook.com/ulrike.jansen.10

Die Autorin ist in meinen Augen eine sehr mutige Frau. Nicht nur weil es ihr Leben ist! Sondern auch, da sie ein Buch zu einem Thema veröffentlicht, dass in unserer Gesellschaft immer noch unter den Teppich gekehrt wird. Wie viele Kinder wurden und werden in unserer Gesellschaft missbraucht. Dazu gehört nicht nur der sexuelle Missbrauch. Auch physische und psychische Gewalt. Die Täter, meist aus dem engsten Familien- und Bekanntenkreis werden teilweise vom Umfeld geschützt. Erfahren gesellschaftliche Anerkennung und ihre Tat wird als „Kavaliersdelikt“ oder „Jugendsünde“ abgetan. Die Opfer, oft  die eigenen Kinder, kämpfen ein Leben lang mit den Folgen des Missbrauchs. Hier muss dringend ein Umdenken in der Gesellschaft stattfinden. Jedes Kind hat ein Recht auf körperliche und seelische Unversehrtheit. Jeder Täter auf Strafe!

Burg Rhode im Klang von a capella

Copywrite Niniwe

Niniwe – A Capella Damenquartett aus Berlin

Es gibt Möchtegern-Sänger die mit getuntem Vollplayback um die Gunst der Zuschauer buhlen. Und es gibt Menschen die singen können. Diese Damen beherrschen die Kunst des Gesanges in Perfektion. Am heutigen Samstag verzaubert das Quartett auf Burg Rhode seine Zuschauer. Es wird eine Mischung aus Worldmusik, Klassiz, Jazz und auch Einflüsse des Pop vermischt und mit verschiedenartigen Groves und Sound alleine durch die Stimme zu einem absoluten Klangerlebnis. Können kommt von Kunst. Und diese Damen können! Und zwar gewaltig! Burg Rhode, Herzogenrath, 20.00 Uhr Eintritt 15,- Euro.

Aachener Puppenmacherin gestaltet Puppe für Aachener Marktweiber

Die bekannte Aachener Puppenmacherin, Margit Blum, erzählt eine tolle Begebenheit über die Gestaltung einer Puppe für die Aachener Marktweiber:

Zitat: Margit Blum

Im vorigen Jahr war ich auf dem 55.jährigen Bestehen des Karnevalvereins der Oecher Marktweiber eingeladen. Es war eine sehr schöne Damensitzung, jedoch fiel mir als Künstler auf, dass die Schaufensterpuppe, diese hinter dem Marktstand saß, mir zu modern aussah. So machte ich den Vorschlag ob ich diese Puppe etwas lebensechter als „junge Marktfrau umgestalten könne. Die Marktweiber fanden ds. Idee gut und so begann ich diese umzumodellieren, einfach mehr „Leben im Gesichtsausdruck“ ich glaube das mir dieses gelungen ist, nun im ds.Jahr im März ist es wieder soweit und die Damensitzung kann mit meiner neuen Gestaltung(Unser Marktfrau Kathrinchen) mitfeiern. Werde Euch die Puppe in Originalkleidung der Marktweiber demnächst noch zuposten.
Bis dahin Eure Oecher Puppenfee Margit Blum

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Chanson meets Classic

Wenn Katharina Schmidt die Bühne betritt entführt sie die Zuschauer in eine Welt vom Kabarett bis hin zur Klassik. Mit der glamourösen Ausstrahlung der Diven aus Oper, Operette und Chanson bietet sie ein einzigartiges Spektrum. Sie verkörpert die witzigen, frivolen, frechen und auch kühlen erotischen Rollen der 20er bis 70er Jahre in Perfektion.

Dies ist auch kein Wunder. Denn Katharina Schmidt ist keine Anfängerin auf der Bühne. Bereits  1976-1984 war sie als Solotänzerin am Stadttheater Aachen unter Generalintendant Prof. Peter Maßmann engagiert. Studiert hat sie ihr Fach an der staatlichen Musikhochschule Heidelberg-Mannheim, Abteilung „Akademie des Tanzes“, bei Professorin Lisa Kretschmar.

Unter der Leitung vom bekannten und beliebten Ballettmeister Peter Schnitzler war sie in zahlreichen Ballett-, Operetten-, Musical- und Opernproduktionen zu sehen. Auch als Schauspielerin bewies sie nicht nur in Aachen ihr Können!

Und sie kann. Ihre Gesangsausbildung begann sie bei der Sopranistin und Dirigentin Maria Mironova in Aachen. Mit dem  Gesangslehrer und Bariton Eduardo Kwon, der die Aachener Gesangsschule „Stimmwerk“ leitete erarbeitete sie ihr erstes Soloprogramm.

Katharina Schmidt gehört zu den Künstlern die beweisen, dass eine solide Ausbildung den Künstler macht. Tanz und Gesang nur dann als Kunst anzuerkennen ist, wenn nicht durch studiotechnische Hilfe Tonhöhe oder Volumen nachproduziert werden müssen.

Wie hoch der qualitative Anspruch dieser Frau auf der Bühne ist und welch tollen Unterhaltungswert sie ihrem Publikum als Ohren- und Augenschmauß bietet können  alle Interessierte am Sonntag, dem 03. März, ab 19.00 Uhr im FRANZ, Aachen, Franzstraße 24 live erleben.

Eine Künstlerin, die sich niemand entgehen lassen sollte!

https://www.facebook.com/events/118630511643363/

Deutsche Kolonialzeit und Rassismus

Das Rassismus in unserem Land immer noch ein Thema ist, sieht man nicht nur im Brauchtum. Doch nicht nur DDR-Diktatur oder die Nazizeit sind Schreckensepochen des offenen Rassismus. Kaum beachtet bisher die deutsche Kolonialzeit.

Bis zum 05. April kann man in der Peterstraße 19, in den Räumen der Aachener VHS in der 1. Etage die Ausstellung besichtigen. Schulgruppen erhalten nach einer Anmeldung eine kostenlose Führung. Prof. Dr. Marianne Bechhaus-Gerst von der Universität Köln, die für die Ausstellung verantwortlich ist. zeigt auf wie eng viele Menschen der damaligen Kleinstadt Aachen vom Kolonialismus profitierten.

Njiabi Bolla-Bong arbeitet im Pädagogischen Zentrum Aachen. Für Sie ist die Ausstellung ein wichtiger Schritt zur Aufklärung und Rassismus endlich aus den Köpfen der Menschen zu bekommen.

Nur wer seine eigene Vergangenheit reflektiert, kann aus dieser lernen und Fehler für die Zukunft vermeiden.

Weitere Informationen gibt es hier:

© Volkshochschule Aachen

Peterstraße 21-25   •    D-52062 Aachen   •    Tel. 0241 4792-0   •    Fax 0241 406023   •    vhs@mail.aachen.de

Hoster Hof Ausstellungsort für Marina Hermann

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Künstlerin Marina Hermann

Marina Hermann wird vom 24.02 bis 17.03.2013 im Hoster Hof, Unterbruch, durch den Kusntverein Region Heinsberg mit ihren Arbeiten Visual Strucutres präsentiert.

Sie verbindet Bildausschnitte mit hoher Abstraktheit sowie parzeller Darstellung von Pflanzen und Architektur. Struktur, Konstruktion und Farbe verbinden sich miteinander. Die am Computer bearbeiten Fotografien sowie die malerischen Arbeiten stehen gleichbereichtigt nebeneinander..

Am 24.02.2013 findet um 11.30 Uhr die  Vernissage statt. Und bis Ausstellungsende kann man samstags von  15 bis 18 Uhr sowe sonntags von 11 bis 17 Uhr die Werke besichtigen.

Weitere geplante Ausstellungen des Kunstvereins Heinsberg sind:

 

28. April bis 19. Mai: Jaana ­Caspary (Plastik/Fotografie).

6. April (15 bis 18 Uhr) sowie 7. April (11 bis 17 Uhr): Kunstverkauf auf dem Horster Hof (Arbeiten, Editionen und Kataloge).

23. Juni bis 14. Juli: Anja Bayerwaltes (Malerei).

8. bis 29. September: Axel Brandt (Malerei) mit dem Sommerfest des Kunstvereuns zur Vernissage.

27. Oktober bis 17. November: Peter Nikolaus Heikenwälder (Malerei)

„HaWeBe” stellt im „einmalich“ aus

Quelle: Hans Werner Berretz

Corpywrite Hans Werner Berretz

„HaWeBe” ist in den Künstlerkreisen längst ein feststehender Begriff. Sonntag, 24. Februar, um 11 Uhr beginnt die Vernissage in den Räumen der Roetgener Galerie „einmalich“. Greppstraße 35a, Roetgen. Die Einfürung hält Bernd Hänschke.

Seine Bildersprache ist einzigartig und zu seinem Markenzeichen geworden. Der von Tönen getragenen Malerei liegen oft Partituren namhafter Komponisten zu Grunde. Namen wie  Kurt Masur, Karlheinz Stockhausen, Violeta Dinescu, Michael Denhoff und Bernd Hänschke sprechen für sich selbst. 

Seit Jahren lebt er in Konzen.  Wie viele erfolgreiche Künstler hat sich Berretz in der Städteregion künstlerisch sehr rar gemacht. Hatte ansonsten national und international zahlreiche erfolgreiche Ausstellungen und sein Name ist aus der Gegenwartskunst nicht mehr wegzudenken.

Thema der Ausstellung und seiner neusten Arbeitsreihe ist  „Shizen-Erdklänge“.

Zur Finissage am 10. März spielt ab 17 Uhr der Gitarrist Leonhard Beck Kompositionen von Hans Werner Henze, Heitor Villa-Lobos und Bernd Hänschke.

Stellungnahme zu diskriminierenden und beleidigenden Postings im Aachen-Blog

Stellungnahme

Ich schreibe auf der Seite aachen-blog unter meinem Pseudonym Donna Vita Corleone.

Nach einem Bericht über den Karnevalsverein Regenbogen Venezia und dessen offizielle Teilnahme an der bekannten Karnevalsparty im BERKS, einer regionalen Diskothek, kam es zu Äußerungen gegen Roberto Daum, Alexander Erkes, gegen die Mitglieder des Vereins der Regenbogen Venezia und gegen den Verein an sich.

Die IP-Adressen der Posts wurden gesichert. Die IPs entsprechenden Anschlüssen zugeordnet.

Die Regenbogen Venezia ist ein Verein, der sich in der Euregio grenzübergreifend gegen Diskriminierung im Brauchtum einsetzt. Darunter fällt Altersdiskriminierung, Diskriminierung auf Grund gesellschaftlichen Status, finanzieller Ausstattung, sexueller Orientierung, politischer und religiöser sowie ethnischer Zugehörigkeit.

Als Autor des Artikels und als Journalistin weise ich explizite daraufhin, dass die Meinung der Poster nicht meiner Meinung entspricht und ich die Posts nur aufgrund der Nachvollziehbarkeit unter dem Artikel stehen lasse.

Der aachen-blog soll informieren. Das Menschen ihn benutzen, um beleidigende Äußerungen gegen Personen und Vereine auszusprechen, ist nicht im Sinne des Blogs und nicht zu akzeptieren.

Äußerungen gegen Menschen auf Grund ihrer ethnischen, religiösen, sexuellen, gesellschaftlichen und politischenHerkunft und geistiger sowie körperlicher Gesundheit wurden in Europa während der DDR-Diktatur und des Nazi-Terrors schweigend hingenommen. Millionen Menschen starben. Sowie in anderen Ländern der Welt bis heute. Auf Grund dieser Tatsache, darf Diskriminierung in einem aufgeklärten westlichen Rechtsstaat wie der BRD nicht hingenommen werden.

Es ist nicht meine Aufgabe die Täter zu be- oder verurteilen. Jeder kann sich anhand der beigefügten Bilder (Postings mit IP Adressen sowie Stellungnahme der FEN Europa und FEN Aachen Stadt und Kreis) die Fakten selbst ansehen. Die Judikative wird sich mit der Bewertung der Postings in Bezug auf unser Recht auseinander setzen. Jeder von uns kann ein Kind, Eltern, einen Freund, Bekannte und Arbeitskollegen sowie Geschäftspartner haben die nicht Deutscher Abstammung sind, einer anderen Religion zugehören, verschiedenster politischer Zugehörigkeiten sind, arm sind, geistig oder körperlich eingeschränkt. Jeder muss sich für sich überlegen, ob er dann gerne hätte, dass über sein Kind, seine Eltern, seinen Freund, Bekannten, Arbeitskollegen oder Geschäftspartner derartiges geschrieben wird.

Jeder Mensch hat in Deutschland ein Recht auf körperliche sowie seelische Unversehrtheit. Kein Mensch darf wegen seiner ethnischen Herkunft, religiösen und politischen Zugehörigkeit sowie sexuellen Orientierung verfolgt werden.

Diese Grundrechte unserer Gesetzgebung gelten auch hier. Denn das Internet und das Brauchtum sind  kein grundrechtsfreier Raum!

Nur dies sollte sich jeder überlegen, der die Poster persönlich kennt. Was zählt sind die Fakten. Sonst nichts.

Die Stellungnahme dient zur Aufklärung. Denn jeder kann das Opfer von Diskriminierung und Beleidigung werden.  Ein Verein, der eine so wichtige gesellschaftliche Aufgabe übernimmt, darf nicht ungeschützt solchen Angriffen überlassen werden. Nur aus diesem Grund geschah die Übergabe des ganzen an die Judikative.

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Moulenshoeher Jonge obdachlos

Die KG Moulenshoeher Jonge e.V. 1960 verlieren wieder ihre Vereinsheimat.  Präsident Ralf Zaubitzer traf mit seinen Worten dazu genau die Emotionen der Mitglieder.

Vor Jahren verloren die Moulenshoeher Jonge ihr Vereinsheim „Kastanienbaum“ am Adalbertsteinweg auf Grund von  Eigenbedarf. Da die Gründungsmitglieder 1960 ausschließlich aus Justizbeamten bestand, fand ein Umzug in den Eulersweg statt.

Mit viel Einsatz wurde das alte und unbenutzte Gehöft an der JVA restauriert, modernisiert und verschönert.

Nun steht der Verein wieder vor dem Problem neue Räumlichkeiten zu benötigen. Wer der KG diesbezüglich helfen kann, meldet sich mit den Infos unter: http://www.globa.de/moul/index.htm

Ganz viel Fisch kam auf den Tisch

556170_143477245812234_1370457523_n Die Regenbogen Venezia e.V. feierte gestern mit ihren Mitgliedern, Freunden und Gönnern und großer Anteilnahme das traditionelle Fischessen. Der Präsident Alexander Erkes begrüßte am späten Nachmittag die gesellige Runde. Gemeinsam blickte man auf viele interessante und schöne Ereignisse in der Session zurück. Besonders die gemeinsamen Gesangseinlage von Thomas II. und Nico Daniels bei den Schwarz-Blauen Funken nicht nur Trudi Hannappel begeisterte

Bis in die Nacht wurde gemeinsam gespeist, gesungen, geschunkelt und gelacht. In Kürze steht die Versammlung des Vereins an, der sich jetzt schon auf die Vorbereitungen der kommenden Session freut. In dieser wird nicht nur beschlossen, für wen die neue Benefizaktion.

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Auch die Preisträger der Goldenen Venezia 2013/2014 wird dann von den Mitgliedern festgelegt. Besonders auf die Besuche der neu gewonnen Freundschaften zu großen Kölner Gesellschaften, die viel Entwicklungspotential für die Gesellschaft bieten, da hier der Schwerpunkt der Gesellschaft, gegen Diskriminierung im Brauchtum, weit über die Landesgrenzen hinweg ausgebaut werden soll.

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Es war einmal ein treuer Husar!

Koslowski Husaren heraus schallt es, wenn Günter Koslowsi, der Kommandant der „Original Aachener Husaren 1989/1996“ Kemnath – Schweissenreuth die karnevalistischen Bühnen betritt. Und es gibt kaum jemanden in den karnevalistischen Sälen der nicht das Lied „es war einmal, ein treuer Husar“ anstimmt, wenn die „Schweissenreuther“ die Bühne betreten. Die ersten Uniformen bekamen die Koslowskis geschenkt und entdeckten durch Zufall in der Hutkrempe den Eintrag: 1928. Bereits zu diesem Zeitpunkt muss es also in Aachen eine Gruppe Husaren gegeben haben. Die enge Verbindung zur Heimat hat der gebürtige Aachener, Günter Koslowski nie verloren. Der Liebe wegen zog er ins „Ländle“ und hat dort das karnevalistische Aachener Brauchtum bei traditionellen Umzügen etabliert.Standartenweihung_Husaren_Koslowski Seit Jahren ist ihm aber eine große Freude am Aachener Karneval teilzunehmen und befreundete Vereine aktiv durch seine Teilnahme an Veranstaltungen zu unterstützen. Hier zeigt sich, dass die Uniformenwahl richtig war. denn treu ist der Kommandant Günter Koslowski bis heute seiner Heimat verbunden.

Weitere Informationen gibt es unter: http://original-aachener-husaren.webnode.com

Watt mache mer mit dem Päed?

Pferd_Karneval_Cavallo Ein mediales Thema war in dieser Session wieder die Frage gehören Pferde in einen Karnevalsumzug oder nicht. In Aachen hatte ein anonymer Hinweis dazu geführt, dass es bereits letztes Jahr eine Überprüfungswelle des Veterinäramtes gab. Wegen anonymer Drohungen gegen Ross und Reiter entschlossen sich damals die Karnevalisten gegen den Einsatz von Pferden.

Das in Aachen kein Reiter es nötig hat sein Pferd entsprechend medikamentös ruhig zu stellen, war für die berittenen Karnevalisten ein wichtiges Statement. Training heißt hier das Zauberwort. Und Trainiert wird hierzu sehr viel in den Aachener Reithallen. Die Pferde lernen früh sich mit Musik, Lärm und auch bewegenden Menschen auseinander zu setzen.

Das Pferde im Sportbereich wie Leistungssportler versorgt werden müssen, sagt auch Michael Mronz, vom ALRV Aachen. Er war maßgeblich daran beteiligt, dass Pferdesport aus Aachen perfekt medial vermarktet zur besten Sendezeit platziert wurde. Das ein Pferd aber nicht wie ein Mensch nein sagen kann zu einer Behandlung, betonte Mronz schon 2009 in einem Interview dem Spiegel gegenüber. Mronz_Westerwelle

Liebevolles und kontinuierliches Training sind auch für Pferde der Grundstock zu einer guten Leistung. Auch in einem Karnevalsumzug.

Quelle Spiegel Online und CHIO Aachen.

Mronz, der Sohn der Kölner Galeristen Ute Mronz und dem bekannten Kölner Architekten Johannes Mronz ist seit 2010 mit dem FDP Politiker Westerwelle „verheiratet“. Beide sind aktiv im Bereich Ehrenamt und Brauchtum. Guido Westerwelle gehört zu den bekannten Trägern des Orden Wider den Tierischen Ernst.

„Dr. Karneval“ aus der Kupferstadt

Dr_Werner_PfeilWer den Namen Dr. jur. Werner Pfeil hört zuckt erst einmal ehrfürchtig zusammen und erwartet einen distinguierten älteren Herren. Steht man ihm dann gegenüber blickt man in ein herzlich lachendes Gesicht und spürt sofort, dieser Mensch sprüht über vor Fröhlichkeit.

Seine mitreißende Art erfrischt jede Veranstaltung des AKV. Denn dort ist er derjenige, der „de Mötz“ auf hat. Er ist Präsident des Traditionsverein Aachener Karneval Verein 1859 e.V. Hier zeigt er auf, dass es absolut selbstverständlich sein kann, die medialen Bühnen perfekt zu beherrschen und trotzdem volksnah und offen zu bleiben.

Nicht nur seine politischen Mitstreiter, Dr. Pfeil ist Mitglied der FDP Stolberg, auch seine Freunde und Bekannten schätzen seine Gradlinig- und Ehrlichkeit. Sicherlich mit ein Grund, weswegen er seit Jahren erfolgreicher Jurist in Stolberg ist und viele Mandanten seinem Können vertrauen.

Quelle: http://www.akv.de/de/verein/praesident.html

 

Volker Breyer: Alles andere als ein „trockener Jurist“

Volker_BreyerWer glaubt, dass Herren in schwarzen Roben nur Justitia zulächeln, wird beim Sitzungspräsidenten der KG Jonge Richterich eines besseren belehrt!

Nicht im Namen des Volkes sondern im Namen aller Karnevalisten spricht der Sitzungspräsident der KG, Volker Breyer, souverän und mit viel Witz zu den karnevalistischen „Jecken“ in und um Aachen.

Volker Breyer war selbst auch schon Prinz Karneval und ist ein Vollblut „Narr“ wie aus dem Bilderbuch. Tanzen, singen, das Publikum mit Worten faszinierend zum Lachen bringen, ist seine Welt in der 5. Jahreszeit.

Dass er dabei ein Herz für die hat, die vom Glück nicht so gesegnet sind, beweißt er mit der jährlichen Teilnahme seiner Gesellschaft am Fettdonnerstag bei der Sitzungsteilnahme des Vinzenzheim Aachen. Auch dieses Jahr brachte die 1. KG Richterich 1956 Koe Jonge e.V. viel Freude in den gut gefüllten Saal des Vinzenzheims.

Ein Sitzungspräsident aus dem Volk für das Volk. Der mit seiner offenen Lebensweise beweißt, jeder Jeck ist anders und das Leben ist bunt. De Hauptsach is et Häzz is joot! Nach Karneval ist vor Karneval und so können alle gespannt sein, was die KG Richterich im nächsten Jahr wieder für fantastische Darbietungen für alle Narren bereiht hält.

Traditionelles Fischessen bei AKC Royal und Blau-Schwarze Funken in Schönforst

820828_557709957582047_788956643_o Es ist eine alte Tradition am Aschermittwoch abends mit Freunden und Bekannten die Eröffnung der Fastenzeit mit einem gemeinsamen Fischessen zu begehen.

Ralf, der Besitzer der Gaststätte VL Schönforst hatte hierzu die Vereine, seine Freunde, Bekannte und Gäste eingeladen.

In der gut gefüllten Gaststätte trafen sich rund 70 Gäste, darunter der Musikzug des AKC Royal und die KG Schwarz-Blaue Funken  mit ihrer Präsidenten Trudi Hannappel.820763_557709430915433_51218661_o

In gelöst lockerer Runde lies man die Erlebnisse der letzten Session Revue passieren. Trotz der extremen Termindichte, wegen der sehr kurzen Karnevalszeit gab es viele Momente, die den Karnevalisten unvergessen bleiben.

Besondern die Schwarz-Blauen Funken wird diese Session unvergessen sein, da sie zu den verdienten Preisträgern des Öcher Kulturpreises 2013 zählen.

856165_557710097582033_10514834_oGemeinsam freut man sich nun auf den Start der karnevalistischen Sommerfeste und natürlich auf den 11.11., denn dann „jäet et wedder los“!

Karneval vom feinsten im Vinzenzheim

Seit Jahren feiert das Vinzenzheim am Karnevalsdonnerstag am Kalverbenden seine traditionelle Karnevalsparty. Ca. 280 Kinder und Jugendliche des Heimes hatten sich auch dieses Jahr wieder mit viel Vorfreude und Einsatz auf das Fest vorbereitet. Kostüme wurden gebastelt, Darbietungen einstudiert und alle Familienangehörigen der Bewohner, sowie Freunde und Gönner der Einrichtung eingeladen.

Am frühen Nachmittag ging es los. Der große Saal war bunt geschmückt, die Zapfstelle wurde eröffnet, Kaffee und frische Berliner angeboten, sowie Frikadellen, Fritten und Salat.

820756_554799264539783_1321464694_oDas Programm wechselte zwischen Eigendarbietungen der Bewohner und Auftritte verschiedenster Gastvereine. Wie z.B. der KV Immer Plaaan Aachen 1952 e.V. und KG Horbacher Freunde 1998 e.V.

In Aachen finden an diesem Tage zahllose Veranstaltungen statt. Das besondere an der im Vinzenzheim ist, dass behinderte Menschen und nicht behinderte Menschen bunt gemischt miteinander feiern. Es wurde gemeinsam geschunkelt, gesungen und gelacht.

Bis in die späten Abendstunden hatten die Freunde und Bewohner des Vinzenzheim „Spass an der Freud“ und feierten bei karnevalistischen Klängen gemeinsam weiter. Alle freuen sich schon auf das kommende Jahr, wenn es wieder heißt: Karneval im Vinzenzheim.

Regenbogen Venezia e.V. zu Gast im BERKS

DSCN6017 Wie jedes Jahr feiert die wohl bekannteste Diskothek der Euregio, BERKS in Würselen, ihre bekannte Karnevalsparty. Ehrengast dieser längst zur Tradition gewordenen Fete über 3 Räume mit jeweils unterschiedlichen Themenschwerpunkten, war dieses Jahr die Regenbogen Venezia e.V.

Mir ihrem Präsidenten, Alexander Erkes, wurde eine Abordnung der Gesellschaft durch den DJ Gottfried Kern, bekannt als ehemaliger Weidener Karnevalsprinz „Prinz Freddy“ sowie durch den beliebten Karnevalssender der Euregio „Radio Alaaf“, mit einem kräftigen Alaaf begrüßt.DSCN6027

Die zahlreichen Partygäste wurden vom Präsidenten Erkes kurz begrüßt, der dann die Bühne für den Tanz des Tanzmariechen frei gab. Die akrobatischen Einlagen wurden durch das Publikum besonders honoriert, da es auf der kleinen Bühne schon ein Kunststück war überhaupt zu tanzen.

Danach sorgte der Ehrensänger des Vereins, der beliebte Aachener Party- und Stimmungssänger Roberto Daum für die richtige Tanzlaune.

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Das ein Profi auf der Bühne weder Vollplayback noch ein perfekt funktionierendes Micro braucht um selbst in einem so anspruchsvollen Umfeld wie einer Diskothek die Leute zu begeistern, bewies Roberto Daum in Perfektion. Es dauerte nicht lange da „schwoften“ die ersten Paare zu den flotten Tanzrhythmen der bekannten Lieder. Ein Ruf nach Zugabe folgte der anderen und Daum ließ Stimme und Charme spielen und begeisterte Jung und Alt mit Gutelaune-Schlagern der 70er und 80er Jahre.

Die Veranstalter bedankten sich bei der Regenbogen Venezia sowie  Roberto Daum und allen ist klar: Im nächsten Jahr ist man wieder mit dabei!DSCN6116

 

Jeckentreff der Bahkäuvjere ein Fest der guten Taten

859562_555837904435919_1521876387_oDie KG De Bahkäuvjere 1952 e.V. feierte traditionsgemäß ihren Jeckentreff im Philipp-Neri-Haus. Eine der Hauptgäste war der Patenverein Regenbogen Venezia e.V.

Deren Präsident, Alexander Erkes, überzeugte mit seiner Truppe nicht nur durch die nochmalige Präsentation der neuen Kostüme des Vereins. Dank der nun erfolgreichen PR-Arbeit wurde mit einem Sponsor der lang gehegte Wunsch nach neuen Vereinskostümen erfüllt. Dem Namen angepasst wurden es Venizianische Kostüme. Alexander Erkes brillierte mit dem Präsidenten der Bahkäuvjere, Harald Martin, als „Kuchenverkäufer“. Getreu dem Öcher Motto: Essen für den guten Zweck“ wurde eine gestiftete Torte für die bekannte Benefizaktion der Regenbogen verkauft. Harald Martin kurbelte gemeinsam mit dem Präsidenten der Günther Koslovski von den Original Aachener Husaren Kemnath Schweißenreuth den Verkauf der Tortenstücke an, in dem die Bahkäuvjere und die Husaren Vereinsorden stifteten, die gemeinsam mit den Tortenstücken für den guten Zweck erworben werden konnten.

Das Karnevalistinnen besonders viel Herz haben zeigten die Damen der KG Vaalser Quartier, die diese Benefizaktion besonders unterstützten.

Das Mariechen der Bahkäuvjere, Jeannette Frank, überzeugte nicht nur durch ihre Tanzeinlagen, sondern auch als „rechte Hand“ des Präsidenten, Harald Martin auf der Bühne.

Der Tanz des Gardepaars, Christine und Holger Sion, wurde wie immer durch Zugaberufe und Jubelschreie angefeuert.

Viele Aachener Vereine machten der beliebten KG ihre Aufwartung. Wie z.B. die Närrische 11. Deren Stimmungssängerin Martina das Philipp-Neri-Haus zum Toben brachte. Die mehrfache Zugabeforderung der begeisterten Zuschauer wurde nur dadurch unterbrochen, dass der Folgeverein, die KG Rue Eder Jonge leider in Zeitnot waren.

Die seltsame Entwicklung in Aachen, dass heute jeder Verein meint eine eigene Sängerin oder einen eigenen Sänger haben zu müssen, tötet nicht nur die Tradition des althergebrachten „Karnevalssängers“. Vielmehr zieht es auch den Qualitätsstandard weit nach unten. Nicht jeder, der ein Mikrofon halten kann ist auch in der Lage den Ton zu halten oder dauerhaft zu treffen. Die wahrscheinlich deswegen eingeführten Vollplaybacks schützen die Ohren der karnevalistischen Zuschauer leider auch nicht immer vor stimmlichen „Entgleisungen“, wenn das „kreative“ Stimmwunder am Micro über das eigene Playback drüber singt.

Die Stimmungssängerin Martina und auch die Sänger der danach folgenden KG Ru Eder Jonge gehören zu den Vereinen die beweisen, dass vereinseigene Sänger nicht einfach nur eine kostengünstige Alternative für den eigenen Karneval sind. Sondern ein Aushängeschild, welches als fester Programmpunkt bei vielen befreundeten Gastvereinen gilt.

Die KG de Bahkäuvjere 1952 e.V. boten ihren Gästen ein Programm mit vielen Vereinen, vielen tänzerischen und musikalischen Highlights. Man freut sich nun gemeinsam auf das Highlight einer jeden Session: den Rosenmontagsumzug.

 

 

Geizige Schotten spendabel mit guter Laune

856919_555448161141560_1124543276_oAm Freitag hatten die K.K.C. Geizige Schotten e.V. im Traditionshaus Remy in Herzogenrath zu ihrem Kostümfest geladen. Seit Jahren ist dieser Verein aus der Euregio als Karnevalsverein nicht mehr wegzudenken. Es werden viele freundschaftliche Kontakte mit Vereinen in der gesamten Euregio gepflegt, die sich nicht nur an den zahlreichen Teilnehmern der Highland-Games, die jährlich abgehalten werden, zeigen.

Viele Vereine und namhafte Aachener Künstler aus der Karnevalszene waren der Einladung gefolgt  und erlebten einen buntgemischten Abend mit akrobatischen Tanzeinlagen von Tanzgruppen und Mariechen sowie mitreißenden Schunkelliedern.

Neben dem Musikzug des AKC Royal waren auch Vertreter der FEN vor Ort die neben einer Ehrung auch mit einer gemeinsamen Musikeinlage von Roger Dobbelstein, dem Präsidenten der FEN Stadt und Kreis Aachen und der Partysängerin Jacklien Voesten aufwarteten.859048_555451037807939_1322073017_o

Der beliebte Partysänger Hubert Aretz ließ die Gäste mit seinen beliebten Liedern richtig in Karnevalsstimmung kommen.

Beim Mani P und seinem „Schizophrenen Freund“ rasteten die Karnevalswiever richtig aus und belohnten seinen strammen „Vollmond“ mit zahlreichen „Fangeschenken“.

Die Überraschung des Abends war das Comeback eines Nachwuchstalentes in Aachen, Marco Held, der schon überregional auf vielen Bühnen gestanden hat. Der stimmgewaltige Sänger hat in seiner jungen Karriere das komplette Haifischbecken der Musikbranche kennen gelernt und sich bewusst eine Auszeit genommen. Wie sehr im diese genützt hat hörte jeder im Saal und die Zugaberufe wollten nicht enden.823544_555450447807998_1984984076_o

Ein sehr emotionaler Moment war ein Schwenk in die Nostalgie und trieb manchem Gast die Tränen in die Augen. Der gemeinsame Auftritt vom bekannten Stimmungs- und Partysänger aus Aachen, Roberto Daum gemeinsam mit Marco Held. Dieses Gesangsduo hat über Jahre in der gesamten Euregio für Furore gesorgt und beide haben bis heute viele Fans, die der Zeit „Alle Mann“ noch immer hinterher trauern.

Marco Held hat seine Rückkehr als Sänger genau geplant und gemeinsam mit seiner Familie ein festes Ziel im Auge: Schlager. Hier werden in Kürze neue Studioaufnahmen folgen. Seine Zeit im Karneval möchte er nicht missen, jedoch sieht er als Künstler darin nicht mehr seinen Schwerpunkt. Die Gewissheit in seiner Mutter, Melanie Held-Laufenberg, eine mittlerweile erfahrene Stütze für seine musikalische Zukunft zu haben, macht Marco sicher, dass viele Fehler aus der Vergangenheit einfach nicht mehr gemacht werden.

Roberto Daum hatte mit seinen Soloauftritten bei den geizigen Schotten sein Publikum schnell im Griff. Als Profi im Bereich Partygesang und Moderation wusste er genau was die Gäste der Schotten hören wollten und der schunkelnde Chor der Zuschauer zeigte deutlich, wie sehr dieser Vollblutmusiker beim Verein und den kostümierten Jecken beliebt ist.

Jacklien Voesten kam bei ihrem Auftritt wie immer nicht darum eine Zugabe nach der anderen zu geben. Ihr Erkennungslied „weine keine Träne um mich“ wurde selbst nach der zweiten Zugabe vom Publikum ohne Musik feiernd weiter gesungen. Auch wenn das Stimmwunder weit aus mehr im Repertoire hat, fordern die Gäste immer wieder dieses Lied.

Die geizigen Schotten feierten noch bis spät in die Nacht mit Gästen, befreundeten Vereinen und den auftretenden Künstlern. Ein gelungener Abend der aufzeigt, dass auch ein kleiner Verein in der richtigen Location für die perfekte Stimmung sorgen kann!

Wahrlich „royaler“ Service

Wenn man den Namen „Queen of Charmes“ hört, erwartet man im ersten Moment ein gewisses Soapopera-Klischee. Doch an der Neupforte entspricht man allen, nur nicht diesem! In einer der gemütlichsten Geschäftsstraßen in Aachen befindet sich das kleine, aber feine Studio von Alexandra Schröder. Die hellen Räume mit dem freundlichen Anstrich vermitteln sofort worum es hier geht: Schönheit in entspannter Atmosphäre. Im hinteren Bereich der Geschäftsräume befindet sich abgeschirmt von den Blicken der Passanten der Beauty-Bereich. Mit einem wunderschönen Blick in einen begrünten Hof. Der mit seinem satten Immergrün und den fernöstlichen Figuren wie ein Zeitfenster nach Asien wirkt. Im Mittelbereich befindet sich eine Power-Plate Station, an der nach neusten Erkenntnissen unter minimalem Körpereinsatz auch für untrainierte Anfänger nach kürzester Zeit top Ergebnisse im Bereich der Fitness- und Körperstraffung erzieht werden können. Die Inhaberin, Alexandra Schröder, ist seit vielen Jahren erfolgreich im Beauty- und Wellnessbereich tätig. Verfügt über zahlreiche Weiterbildungen und Zertifikate, die bescheinigen, dass hier eine Fachfrau exakt weiß, was sie für Leistungen anbietet. Das Leistungsspektrum umfasst u.a. 

  • Gesichtspflege
  • Wellness und Körperpflege
  • Hand- und Fußpflege
  • Enthaarungsbehandlungen
  • Powerplatebehandlung

Öffnungszeiten Mo – Freitag  10.00 – 18.30 Samstags  11.00 – 13.00. Nach fester Vereinbarung für Stammkunden Termine auch bis 22.00 möglich. Erreichen können Sie Queen of Charmes wie folgt: Queen of Charmes Alexandra Schröder Neupforte 12 52062 Aachen  0163 / 8215502 info@queenofcharmes.de

Queen of Charmes ist ein Beispiel für die vielen Geschäfte in Aachen, die auf Grund eines besonderen Service und hohem Engagement der Inhaber gegenüber ihren Kunden auch gegen Großanbieter und Ketten bestehen können.

Ballettchef des Bolschoi, Sergej Filin,kommt nach Aachen

Der Ballettchef des Bolschoitheaters, Sergej Filin, kommt nach Aachen. Leider nicht als kulturelles Highlight. Er ist Opfer eines Säureangriffs und wird in Aachen weiterbehandelt. 2 Wochen war er in Moskau stationär in der Klinik. Bis dato kann er immer noch nicht richtig sehen. Laut eigenen Angaben sieht er sein Umfeld noch verschwommen. Filin ist sich absolut sicher, wär das Attentat gegen ihn begangen hat. Will aber erst öffentlich darüber sprechen, wenn die Behörden bereit sind den Namen bekannt zu geben.

Während seiner Behandlung in Aachen wird Filin in engem Kontakt zu seiner Vertreterin und Ex-Frau Galina Stepanenko stehen, die ihn über alle relevanten Informationen im berühmten Bolschoithetater auf dem Laufenden halten wird.

Belgien aufgewühlt: Marc Dutroux beantragt seine Freilassung

Marc Dutroux will seine vorzeitige Haftentlassung erreichen. Ab heute berät ein Gericht über seinen Antrag. Die Chancen für ihn stehen schlecht: Der Mann, der sechs Mädchen vergewaltigte und folterte, vier von ihnen bis zu deren Tod, zeigt bis heute kein Bedauern.

Eine lebenslange Freiheitsstrafe suggeriert zwar Endgültigkeit, Straftäter werden aber meist vorzeitig entlassen. Dieses Recht sichert Ihnen die europäische Justiz zu. Unabhängig davon, wie das Rechtempfinden der einzelnen Bürger dies sieht.

Bei einem Psychophaten wie Dutroux der als untherapierbar gilt. Er hat sechs Mädchen entführt, gefoltert und vergewaltigt, vier von ihnen verstarben während ihrer Entführung.  Bereits 1989 war er wegen des gleichen Delikts zu 13 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Nach 3 Jahren entschied die Justiz ihn vorzeitig zu entlassen. Sein Anwalt Ronny Baudewijn muss eingestehen, dass Dutroux weder irgendein Bedauern äußerte und laut seinem Arzt Michel Matagne sich immer noch sicher ist, nichts böses getan zu haben

Diese Äußerungen und die Tatsache, dass die frühzeitig aus der Haft entlassene Frau von Marc Dutroux, Michelle Dutroux in Knogge Urlaub machte, lässt die erzürnten Belgier noch wütender werden.

Im Gefängnis lebt Dutroux von den anderen Insassen isoliert, da er um seine Sicherheit fürchtet. Wie diese nach einer möglichen Freilassung vom belgischen Staat gewährleistet werden soll, weiß niemand.

Bis zu seiner Freilassung müssten Sachverständige bescheinigen, dass keine Gefahr mehr von Dutroux ausgeht und wie die vorher notwendige Entschädigung der Familien der Opfer geregelt werden kann.